Vierundsiebzig

Sonntag, 25. April. 2010

Rastlosigkeit

Einsortiert unter: Gedichte — Ben Wind @ 16.05

Stress, Schreiben, Lernen, Ruhe,
Aufsteh’n, Essen, Trinken, Schlafen.
Konzentrieren nur mit Mühe,
bin ein Schiff ohne Hafen.

Ich kann nachts nicht mehr schlafen,
tags nur noch lernen,
bin ein Schiff ohne Hafen,
und kann mich nur entfernen
von meinem eigentlichen Ziel,
der inneren Ruhe. Ich fiel,
und fiel und fiel, immer weiter,
keine Leiter in Sicht,
mich zu retten, ich,
ich glaub’ es nicht.

Immer schneller hin und her,
und mein Kopf er wird voll leer,
wie die Wellen auf dem Meer,
so furchtsam hoch zu schlagen scheinen
und Schwimmer reißen in die Tiefe,
so schein auch ich den Tiefen näher.
Ich schlucke Wasser, nicht des Lebens,
Nein Wasser, Salzwasser pur.
und ich kämpfe und ich schwimme,
und verliere trotzdem nur.
Aber keiner eilt zur Hilfe
Und das ist ja grad das Schlimme.
Jeder denkt an sich,
aber keiner auch an Dich!

-Ben Wind-

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